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Pöttinger Scheibenmähwerk Novacat 352 V im Praxistest

Die Novacat Baureihe von Pöttinger ist für den professionellen Mäheinsatz konzipiert. Wir haben das Heckmähwerk 352 V getestet.


Das Novacat 352 V überzeugte im Test mit einer exzellenten Schnittqualität.
Das Novacat 352 V überzeugte im Test mit einer exzellenten Schnittqualität.
Pöttinger bietet zwei verschiedene Baureihen von Heck-Scheibenmähern an. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die Aufhängung und die Ausstattungsmöglichkeiten. Die Mähbalken selbst sind identisch. Die Novadisc-Mähwerke mit seitlich aufgehängtem Mähbalken sind um rund 250 kg leichter als die Novacat-Serie mit Mittelaufhängung. Das von uns getestete Mähwerk mit einer Arbeitsbreite von 3,46 m gibt es in fünf unterschiedlichen Ausführungen: ohne Aufbereiter mit vertikaler oder horizontaler Transportstellung sowie mit Zinken- oder Walzenaufbereiter.

Die Mähklingen sind geklemmt und lassen sich mit einem Schnellwechselsystem rasch wechseln.
Die Mähklingen sind geklemmt und lassen sich mit einem Schnellwechselsystem rasch wechseln.
Einfaches Handling
Für die Hydraulikschläuche und die Gelenkwelle gibt es praktikable Halterungen. Für die Anpassung an die Traktorspur lassen sich die Unterlenkerbolzen der Kat. II/2 oder III/2 seitlich verschieben.
Mit der hydraulischen Unterlenkerwippe lässt sich das Mähwerk einfach ankuppeln, ohne dass man die Hubstreben am Traktor verdrehen muss. Für die richtige Höheneinstellung des Hubwerkes gibt es eine vom Fahrersitz aus einsehbare Markierung. Danach bringt man mit der hydraulischen Unterlenkerwippe an der linken Seite den Anbaubock in eine waagrechte Position. Dadurch wird der Mähbalken während der Arbeit gleichmäßig entlastet, der Seitenzug reduziert und die Bodenfreiheit beim Wenden erhöht.

Mit den optionalen Abstellstützen lässt sich das Mähwerk platzsparend parken.
Mit den optionalen Abstellstützen lässt sich das Mähwerk platzsparend parken.
Abstellen und Transport
Für den Straßentransport lässt sich dieses Mähwerk um 115° seitlich hochklappen. Das verlagert den Schwerpunkt zur Traktormitte und ermöglicht somit eine stabile Fahrweise. Zudem hat man mit den Außenspiegeln freie Sicht nach hinten und es besteht kaum Gefahr, dass man an herabhängenden Ästen hängen bleibt.
Auf Wunsch gibt es Abstellstützen, mit denen das Mähwerk in hochgeklapptem Zustand platzsparend abgestellt werden kann.

Der Mähbalken
Der Mähbalken ist bei allen Pöttinger Mähwerken gleich. Er ist flach und schlank und beidseitig aufgehängt. Unser Testmähwerk war mit acht Mähscheiben bestückt.
Durch die 115°-Klappung reduziert sich die Transporthöhe und der Schwerpunkt liegt im Zentrum des Traktors.
Durch die 115°-Klappung reduziert sich die Transporthöhe und der Schwerpunkt liegt im Zentrum des Traktors.
Das ermöglicht eine Schnittbreite von 3,46 m. Die beiden äußeren Scheiben drehen sich nach innen, alle anderen paarweise gegenläufig. Das Futter wird breitflächig abgelegt. Für eine schmälere Ablage gibt es optional Förderkegel für die Mähscheiben oder beidseitig bis zu zwei Schwadscheiben. In unserem Fall war an der Außenseite eine Schwadscheibe montiert. Der Mähbalken wird serienmäßig hydraulisch entlastet. Unser Testmäher hatte zudem eine hydraulisch einstellbare Anfahrsicherung.

Wie sich dieses Mähwerk dem Boden anpasst, Details zur Schnittqualität sowie alle Testergebnisse erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 15/2016 (Erscheinungstermin: 1. August 2016).

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